Schnelles Internet im Jahr 2016, oder: Telekom Hybrid ich komme!

Hui, mein letzter Beitrag ist schon eine ganze Weile her, wie ich feststellen muss. Das ist keine böse Absicht, war auf Grund eines Jobwechsels und eines Umzugs aber nur bedingt zu vermeiden. Ich versuche auf jeden Fall, in Zukunft öfter ein paar nützliche Zeilen „zu Papier“ zu bringen.
Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrags. Auf Grund des bereits erwähnten Umzugs bin ich im Herbst 2015 sprichwörtlich ins „Neuland“ katapultiert worden. Von liebgewonnenem 16.000er Kabel-Internet (mit Option auf 100 Mbit/s, von denen 98 Mbit/s angekommen sind!) also auf einen eher schneckenartigen 6000er RAM IP Anschluss der Telekom.

Ich habe mich nun eine ganze Weile damit arrangiert, ganz einfach weil es nicht zu ändern war. Ein Ausbau ist nach wie vor nicht geplant, auch wenn unsere Gemeinde schon seit Jahren predigt, man stünde in Verhandlungen zum Ausbau. Konkrete Zusagen gibt es noch immer nicht, ich bezweifele inzwischen auch, dass 2016 welche gemacht werden. „Also was tun?“, sprach Zeus.

In Zeiten von Streaming via Netflix oder Amazon Prime, verschiedensten Fernsehgewohnheiten auf Grund von sich ändernden Arbeitszeiten und einem insgesamt stetig steigenden Datenaufkommen sind 6.000 Kbit/s einfach nicht mehr ausreichend. Einen schnelleren Anschluss via Kupferkabel bekomme ich auf absehbare Zeit aber nicht, also muss ich mich mit der nächstbesten Lösung auseinandersetzen. Das ist in meinem Fall MagentaZuhause Hybrid der Telekom. Dabei wird die Grundlast an Daten über die DSL-Leitung geschickt. Sobald höheres Datenaufkommen registriert wird, wird ein „Turbo“ per LTE hinzugeschaltet. Da die LTE-Versorgung bei mir gewährleistet ist, erste Tests mit einem LTE-Stick vielversprechende Ergebnisse geliefert haben (im Mittel etwa 40 Mbit/s in Fensternähe) und ich auf gut deutsch die Schnauze voll habe, von diesem Schneckeninternet, habe ich also einen Hybrid-Vertrag abgeschlossen.

Dieser wird Anfang Februar scharf geschaltet, ich werde auf alle Fälle darüber berichten. Der Router-Standort ist nicht ideal, eventuell muss ich noch mit einer externen Antenne hantieren, aber das werde ich sehen, wenn Gerät und SIM-Karte eingetroffen sind.

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